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USA und Großbritannien weiten Energiepartnerschaft aus

Dez 7, 2022 ,
Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak verlässt die Downing Street 10 in London. (Urheber/Quelle/Verbreiter: James Manning/PA Wire/dpa)

Angesichts steigender Energiepreise im Zuge des russischen Kriegs gegen die Ukraine weiten Großbritannien und die USA ihre Zusammenarbeit aus. Die USA peilten an, im kommenden Jahr mindestens neun bis zehn Milliarden Kubikmeter Flüssigerdgas (LNG) über britische Terminals zu exportieren, teilte die britische Regierung in der Nacht mit.

Das sei doppelt so viel wie 2021. «Dies wird sowohl für die britischen als auch für die europäischen Partner von Vorteil sein, wenn wir versuchen, die Gasspeicher im nächsten Jahr aufzufüllen», hieß es in London.

Effizienz vorantreiben

Die USA und Großbritannien wollten alle Probleme, mit denen Exporteure und Importeure konfrontiert sind, identifizieren und lösen. Dazu werde eine gemeinsame Arbeitsgruppe geschaffen, die unter anderem Wege finden wolle, die globale Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern.

Dazu sollten Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz vorangetrieben und der Übergang zu sauberer Energie unterstützt sowie die Entwicklung von sauberem Wasserstoff weltweit beschleunigt werden. Weiteres Ziel sei, die zivile Atomkraft «als sichere Energienutzung» zu fördern.

Versorgung krisensicher machen

Der britische Premierminister Rishi Sunak kündigte an, die Abmachung werde dazu beitragen, die Preise für Verbraucher zu senken und die Abhängigkeit von russischer Energie «ein für allemal» zu beenden. «Gemeinsam werden Großbritannien und die USA sicherstellen, dass der globale Energiepreis und die Sicherheit unserer nationalen Versorgung nie wieder durch die Launen eines scheiternden Regimes manipuliert werden können», sagte Sunak.

In Großbritannien waren die Energiepreise wie fast überall auf der Welt seit Beginn des russischen Angriffskriegs enorm gestiegen. Die Regierung hat die Preise für Strom- und Gaseinheiten gedeckelt und muss dafür Dutzende Milliarden Pfund aufbringen. Dennoch droht Millionen Menschen in Großbritannien Energiearmut.